Portrait fotografieren Einstellungen

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Spickzettel Porträtfotografie

Aufnahmen von den Kleinen beim Spielen und Toben werden regelmäßig geschossen. Das Lieblingsmotiv Eltern, Großeltern, Onkel und Tanten ist schnell gefunden: Es sind die Kinder. Das Smartphone macht es möglich jeden Atemzug der Kleinen festzuhalten. Nur leider werden mit dem Smartphone häufig unüberlegte Aufnahmen geschossen. Eine Serie von dreißig, fünfzig oder vielleicht sogar hundert Bildern entsteht in einer rasanten Geschwindigkeit. Da gehen die schönsten Bilder schnell unter. Auch wenn die Smartphone Kameras gut sind, verfügen sie nicht über die technischen Feinheiten einer professionellen Kamera. Spätestens beim Ausdruck sind die Unterschiede gravierend. Ebenfalls hebt der Druck die kleineren und größeren Fehler hervor, die dem Fotografen während der Aufnahme unterlaufen sind. Ob es sich nun um eine Über- oder Unterbelichtung handelt, beim Druck lassen sich diese Feinheiten nicht mehr korrigieren. Gleiches gilt für die Bilder, die nicht im Fokus sind. Schade ist es wenn der schöne Moment nicht zur Geltung kommt.

Die Portraitfotografie - Ein schwerer Einstieg in das Hobby

Mit den Portraitaufnahmen von Kindern stellt sich ein junger Fotograf großen Herausforderung. Zum einen ist das Motiv bewegt. Menschen ganz egal ob groß oder klein sind keine Statuen, sondern Lebewesen. Allen voran bei den kleinen Menschen kommt schnell die Langeweile auf. In ein Objektiv schauen sie selten lange. Zu spannend ist ihre Umgebung, als dass sich auf das kleine Stückchen Glas vor sich konzentrieren.
Wer gute Portrait Aufnahmen von Kindern schießen möchte, der muss seine Kamera beherrschen. Schnelligkeit und kurze Reaktionszeiten sind gefragt. Der richtige Moment dauert selten lange an. Zumeist ist er bereits nach wenigen Augenblicken vergangen und das schöne Motiv löst sich auf.
Anders als eine Blume oder ein schönes Bauwerk verharren die Kinder selten lange in einer Position.
Gute Portraitaufnahmen entstehen zumeist spontan. Ein herzliches Lachen oder eine Grimasse macht sich in dem Fotoalbum viel besser als ein gestelltes Bild, auf dem Kind der Missmut förmlich anzusehen ist.
Allerdings gibt es auch einige Faktoren die von dem Porträtfotografen beeinflusst werden können und das Ergebnis verbessern.

Portraitaufnahmen erfordern Übung

Die Fotografie ist ein Handwerk, das von Grund auf erlernt werden kann. Online finden sich zu der digitalen Fotografie zahlreiche Ressourcen, die dem Fotografen einen besseren Einstieg in das neue Hobby ermöglichen. In Form von Videos und Texten können die unterschiedlichsten Aspekte der Fotografie gelernt werden.
Allerdings ist die Übung, die einzige Tugend, die langfristig für Erfolge sorgt. Natürlich ist es sinnvoll sich mit den theoretischen Aspekten der Kamera auszukennen. Allerdings ersetzt die Theorie die Praxis nicht. Denn erst mit der Praxis gewinnt der Fotograf ein Gefühl für sein Handwerk. Ebenfalls hilft die Praxis dabei die Theorie besser zu verstehen. Zu Beginn lohnt es sich lediglich die Grundeinstellungen der Kamera zu studieren und diese dann in der Praxis auszutesten. Bei der Arbeit an der Kamera lernt der Fotograf am schnellsten. Das gute ist, digitale Bilder kosten nichts als Speicherplatz. Mit nur einem Befehl können sie wieder von der Speicherkarte gelöscht werden. Gerade zu Beginn zahlt sich der Mut aus. Je mehr Bilder geschossen werden, desto besser. Eine oder zwei gute Aufnahmen machen noch längst keinen guten Fotografen. Viele Anfänger gehen zu verkrampft an die Aufnahmen. Dabei ist es ist es in der Fotografie wichtig Fehler zu machen, diese zu erkennen und zu verbessern.
Das erste, das zweite, ja sogar das hundertste Porträt ist lange noch nicht das Beste.
Viele junge Fotografen fragen sich, wie sie einen Fortschritt in ihrer Arbeit erkennen können. Ein Fortschritt ist dann geschehen, wenn die Kritik den Stolz bei alten Aufnahmen überwiegt. Erkennt man selbst kleine Fehler an den alten Bilder und weiß diese zu verbessern, dann ist man auf einem gut Weg.

Niemand ist perfekt

Zu Beginn ist es schwer die eigenen Bilder zu mögen. Viele Fotografen sind zu Beginn sehr schüchtern und sehnen sich nach Zuspruch von Freunden und Familie. Sie haben Angst für ihre Arbeit kritisiert zu werden. Allerdings ist auch in der Fotografie niemand perfekt.

Ran an die Portraitaufnahmen

Menschen faszinieren Bilder von Menschen. Bilder von den eigenen Kindern sind besonders interessant, da sie da sie ihr Erwachsenwerden dokumentieren.
Für ein schönes Porträt lassen sich trotz aller Spontanität Vorkehrungen treffen. Zu denen zählen beispielsweise die Ausrüstung und die Location. Auch gibt es noch andere Feinheiten, die mehr aus einem Bild machen.
Oftmals werden sich Fragen gestellt wie: Was sind die richtigen Portrait fotografieren Einstellungen.
Im Folgenden nun eine knappe Liste, die jungen Fotografen hilft ihre Arbeit zu verbessern.

Portrait Fotografieren - Ausrüstung

Eine hochpreisige Kamera ist für den Beginn nicht notwendig. Die Investition in eine teure Kamera ist später sinnvoll, wenn du dein Hobby ausbauen möchtest oder Dir eine berufliche Karriere in der Fotografie aufbauen möchtest. Blutige Anfänger arbeiten am besten mit dem was Sie haben. Jeder namenhafte Kamera Hersteller vertreibt Modelle für Hobbyfotografen zu einem vergleichsweise geringen Preis. Wichtig ist, dass eine DSLR, also eine Spiegelreflexkamera gekauft wird bei der die Objektive ausgetauscht werden können. Auch lohnt es sich die Sonderangebote von lokalen Elektronikfachhändlern und Kaufhäusern zu durchforsten. Diese haben oftmals ältere Modelle heruntergesetzt. Alternativ lohnt es sich bei Familien und Freunden zu fragen. Denn auch so kann eine gute Kamera aufgetrieben werden. Die meisten Menschen haben eine Kamera irgendwo in einem Karton im Keller, die sie bereitwillig ausleihen.
Der nächste Stopp sind die Objektive. Bei der Wahl des richtigen Porträt Objektivs vertreten unterschiedliche Fotografen, verschiedene Standpunkte. Während sich die einen für ein Teleobjektiv aussprechen, möchten die anderen eine Fixobjektiv. Allerdings gibt es auch hier Industriestandards. Bei den Aufnahmen später sind die Portrait fotografieren Einstellungen wichtig.

Der Körper der Kamera

Bei der Wahl der Kamera kann sich zwischen einem Modell mit Voll-Sensor und ohne Vollsensor entschieden werden. Preislich unterscheiden sich die Modelle häufig stark voneinander. So sind die Modelle mit Voll-Sensor um einiges teurer als die Modelle ohne Voll-Sensor. Die cropped Modelle zeigen auf dem Kameradisplay nicht das komplette Bild an, sondern schneiden in gewisser Weise die Ränder ab. Hingegen beim Druck oder auf dem Computer wird das ganze Bild gezeigt. Dies kann am Anfang für Verwirrung sorgen. Ebenfalls geben die unterschiedlichen Kameramodelle auch die Brennweiten von Objektiven verschieden wieder. Die Kameras mit cropped Sensoren hohlen alles ein Stückchen näher heran, deshalb können auf diesen Kameras kürzere Objektive mit einer geringeren Brennweite verwendet werden.

Die Objektive

Wird eine Kamera in einem Paket gekauft, dann wird sie oftmals mit einem sogenannten Kit-Objektiv geliefert. Bei Kameras mit einem cropped Sensor handelt es sich zumeist um ein Teleobjektiv mit der Brennweite 18-55 mm. Das Kit-Objektiv ist billiges Glas und erzeugt meist keine schönen Bilder. Die Kamera mit cropped Sensor macht gute Porträt Aufnahmen mit einem 55 mm Objektiv.
Für eine Kamera mit Voll-Sensor empfiehlt sich ein Objektiv mit der Brennweite von 75 mm. Wer eine größere Freiheit sucht, der kann sich für ein Teleobjektiv entscheiden.

Zusätzliche Hilfsmittel

Zu den zusätzlichen Hilfsmitteln zählen neben einem Blitzlicht ebenfalls Reflektoren, die sich ideal für Portraitaufnahmen eignen. Mit den Reflektoren kann das fotografierte Objekt besser belichtet werden ohne dass zusätzliche Leuchtmittel notwendig sind.

 

Die Portrait Einstellungen - Gut fotografieren

Die meisten Kameras verfügen über Voreinstellungen. Neben dem manuellen Modus, findet sich zumeist ein Landschafts- und ein Portraitmodus. Der Portraitmodus verfügt zumeist über die Portrait Einstellungen. Mit dem Portrait Modus kann zunächst einmal geübt werden. Dieser Modus entspricht den Portrait fotografieren Einstellungen. Es empfiehlt sich durch den Sucher zu fotografieren. Zur Hilfe kann das Gitter genommen werden, das auf dem Display gemacht wird. Auch lassen sich auf dem Display später bei den manuellen Einstellungen die Belichtungswerte überprüfen.
Die manuellen Einstellungen sind ein Stichwort. Hobbyfotografen fürchten sich oftmals die Kamera auf manuell zu stellen. Sie haben Angst, die Einstellungen könnten Sie überfordern, aber eigentlich ist es ganz einfach. Im manuellen Modus bestimmen die Licht Sensitivität der ISO-Wert, die Verschlusszeit auf Shutter Speed genannt und die Blendenöffnung die Komposition. Die Brennweite wird von der Kamera vorgegeben. Die Portrait fotografieren Einstellungen sind gut zu wählen. Zunächst einmal der ISO-Wert. Der liegt bei Tageslicht bei 400. Ist es besonders hell, beispielsweise auf Grund der Sonneneinstrahlung, kann er ebenfalls bei 100 oder 200 liegen. Ziel ist es den ISO Wert niedrig zu halten. Je höher der ISO Wert, desto stärker ist die Körnung.
Die Verschlusszeit sollte mindestens bei 1/250 liegen, damit kleine Bewegungen abgefedert werden. Rennt das Kind oder bewegt sich, dann kann die Verschlussgeschwindigkeit auch gerne angehoben werden. Je höher die Verschlussgeschwindigkeit ist, desto schneller werden die Bilder geschossen. Die Verschlusszeit ist wichtig für die Portrait fotografieren Einstellungen.
Für einen verschwommenen Hintergrund gilt es eine niedrige Blendenöffnung zu wählen. Ideal sind die Werte 2.8 oder 4. Ist das Kind sehr nahe, empfiehlt sich durchaus mit einer niedrigeren Blendenöffnung zu arbeiten. Befindet sich das Kind hingegen in der Ferne oder handelt es sich um eine Gruppe von Kindern, dann kann eine größere Blendenöffnung gewählt werden. Die Belichtungswerte lassen sich mit dem Lichtmesser in dem Sucher ausbalancieren. Die Anzeige sollte stets in der Mitte sein. Ist sie zu stark auf der rechten oder linken Seite, ist das Bild wahlweise unter- oder überbelichtet.

Portraits fotografieren - Location

Wer nach einer schönen Komposition aus ist, der sollte sich ebenfalls Gedanken um die Location machen. Für klassische Portrait Aufnahmen eignen sich ruhige Hintergründe. Im Sommer kann ein Park sehr schön sein. Da das Grün in einem guten Kontrast zu der Haut steht. Unter einem Blätterdach wie beispielsweise einem Baum, kann mit Licht und Schatten gespielt werden. Die Natur sorgt für weiche Aufnahmen. Gut machen sich immer Hecken. Für Hecken muss im Idealfall nicht einmal das eigenen Grundstück verlassen werden. Ebenfalls entstehen schöne Bilder im Gras. Legt sich das Kind beispielsweise auf Bauch und der Fotograf senkt seine Kamera auf die Augenhöhe des Kindes, kann durch die Halme hindurchfotografiert werden.
In der Stadt bieten sich hingegen Hauswände oder große Plätze an.
Profi-Tipp: Soll die Umgebung mit in das Bild aufgenommen werden, weil es sich beispielsweise um ein schönes Ausflugsziel handelt, dann kann die Blendengröße verkleinert werden auf einen Wert von 9 oder 11. So wird die Umgebung scharf.

Spickzettel für gelungene Porträts

Das war nun viel Theorie. Die Portrait fotografieren Einstellungen im Kopf zu behalten ist gar nicht so einfach. Wie Vokabeln damals in der Schule, können die Portrait Einstellungen mit einem Spickzettel besser behalten werden. Einen solchen Spickzettel bieten wir in unserem Shop an.
Der Spickzettel für Fotografen lässt sich hervorragend mitführen oder an einer Tasche befestigen. Auf dem Spickzettel finden Hobbyfotografen übersichtlich alle wichtigen Informationen, die für die Portraits von Kindern sinnvoll sind. Besser als die eigene Handschrift lässt sich der Zettel, der für Eltern und Verwandtschaft geeignet ist, lesen.

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