Schulpraktikum im Fotostudio

 In Fotostudio, Shooting
Mein Name ist Sophie und ich bin 16 Jahre alt. Zur Zeit besuche ich das Gymnasium Winsen. Von meiner Schule aus erhielt ich die Möglichkeit ein 3-wöchiges Praktikum zu absolvieren und entschied mich für „diefotomanufaktur“. Bevor ich mein Praktikum startete, bekam ich vom Team „diefotomanufaktur“ erste Infos für mein Praktikum, z.B. wann es an meinem ersten Tag losgeht, ob ich bestimmte Sachen mitbringen soll… Dadurch fühlte man sich schon gut aufgenommen.
Mein erster Tag begann um 09:00 Uhr, die Mitarbeiter haben sich mir vorgestellt und waren sehr freundlich.
Es gab auch nicht immer die typischen Aufgaben eines Fotografen zu erledigen, z.B. machten wir Studio-Inventur, Organisation, Social-Media. Für einen Fotografen ist es auch sehr wichtig auf Social Media wie Instagram, Pinterest, Google+ und Facebook unterwegs zu sein und deshalb haben wir die Blogbeiträge für die kommende Woche fertiggestellt, damit alles pünktlich veröffentlicht werden kann. Wenn ich ehrlich bin, wusste ich gar nicht, wie viel Planung und Struktur hinter täglichen Blogposts steckt. Im Prinzip gab es keinen gleichen Tagesablauf, da immer wieder verschiedene „Aufgaben“ erledigt wurden, wie zum Beispiel Bilder für die Handouts von Fotokursen überlegen.
Am Ende der ersten Woche haben meine Praktikumsbetreuerin und ich uns Kameras genommen und sind draußen fotografieren gegangen. Durch die vielen verschiedenen Objektive fühlte sich das Fotografieren gleich schon viel professioneller an.
Auch durfte ich einmal mit zu einem Fototermin. Dort habe ich beim Aufbau der Lampen und Stative geholfen. Das war ein tolles Erlebnis und es war spannend zu sehen mit welchem Equipment wir ein kleines Fotostudio in dem Saal aufgebaut haben, wo wir die Gäste der Veranstaltung fotografiert haben.
Im Studio haben wir Fotoideen nachgestellt, die wir vorher recherchierten. Das waren zum Beispiel Fotos mit Glitzer und Seifenblasen, oder wir haben ausprobiert wie es aussieht, wenn man einen Ring in die Mitte eines aufgeschlagenen Buches legt und von oben beleuchtet, sodass ein Herzschatten entsteht. Das war gar nicht so leicht, denn das Licht musste aus einem bestimmten Winkel kommen, damit der Herzschatten sichtbar wird. Das brachte einige überraschend gute Ergebnisse.
In der zweiten Woche habe ich im Studio bei den Shootings oder Bildbearbeitungen zugeguckt. Ich hatte sogar die Chance bekommen meinen Papa zu fotografieren, der einen Shootingtermin für Bewerbungsfotos hatte. So konnte ich noch ein bisschen fotografieren „üben“. Die Fotos durfte ich dann selbst bearbeiten, aber natürlich wurde noch einmal drüber geschaut ob das alles passt.
Insgesamt war es ein cooles Praktikum und ich habe ein paar neue Sachen dazu gelernt. Zum Beispiel welche Einstellung die Kamera braucht, wenn man nicht genügend Licht hat, da Licht ein wichtiger Bestandteil der Fotografie ist (viel wichtiger, als ich eigentlich dachte!). Und ich habe festgestellt, dass es in diesem Beruf nicht nur um das Fotografieren geht, sondern auch um Planung und Organisation –  UND dass drei Wochen ziemlich schnell umgehen können 🙂
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